Erinnerungsgang
Neue Impulse für die Erinnerung: Der Arbeitskreis Erinnerungsgang organisiert seit 1981 Veranstaltungen, um an das Schicksal der 1938 aus Oldenburg deportierten Jüd*innen zu erinnern. Mit dem Erinnerungsgang setzen die Oldenburger*innen ein Zeichen des Gedenkens, indem sie am 10. November die Route nachlaufen, auf der 1938 jüdische Oldenburger*innen durch die Stadt getrieben wurden. Diese Route führte von der damaligen Polizeikaserne (heutige Landesbibliothek am Pferdemarkt) durch die Innenstadt zum Gefängnis, von wo aus sie ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wurden. Seit 2005 übernimmt jährlich eine Oldenburger Schule die Schirmherrschaft des Erinnerungsgangs und unterstützt den Arbeitskreis bei der Organisation. An den Schulen setzen sich die Schüler*innen mit lokalen Bezügen des Naziregimes in Oldenburg auseinander und es finden viele Workshops und Projekte zu den Themen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschenrechte statt. Dieses Jahr übernimmt das Alte Gynmasium Oldenburg (AGO) die Gestaltung des Erinnerungsgangs.
Begleitend zu dem Erinnerungsgang bieten wir in Kooperation mit dem Cine k ein Schulprogramm an. Die Filmauswahl für die jeweiligen Altersstufen finden sie untenstehend zum Download.
Eintritt: 5,00 € pro Schüler*in. Für Lehrer*innen und Begleitpersonen ist der Eintritt frei.
Ein Termin kann individuell über das untenstehende Formular angefragt werden.
Schulveranstaltungen im Rahmen des Erinnerungsgangs sind von Oktober bis Dezember möglich.
Filmprogramm des Erinnerungsgangs 2026
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